Der Schlüssel für Veränderung

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Der Schlüssel für Veränderung

Der Schlüssel für Veränderung

Veränderung erreicht man nur über Emotionen und nicht über Einsicht. Egal, ob es um eine persönliche Veränderung geht oder um einen Change Prozess im Unternehmen: Es passiert nichts, solange das Herz nicht dabei ist.

Das zeigen auch die 3 Hebel der Veränderung:

  1. Einsicht
  2. Not
  3. Liebe

Während Einsicht so gut wie gar keine Veränderungsbereitschaft bringt, lässt Not diese deutlich steigern. Der größte Hebel ist jedoch Liebe. Damit ist gemeint, dass das Gefühl produziert wird, etwas wirklich aus vollem Herzen zu wollen. Der Schlüssel jeder Veränderung ist daher die Emotion.

Willst du dich persönlich verändern,

erfordert dies, erst einmal wahrzunehmen, was gerade mit dir auf der emotionalen Ebene passiert. Was erlebst du gerade? Wie fühlt sich das an? Richte die Achtsamkeit nach Innen. Dabei gilt es zu verstehen, dass nicht der Umstand das Problem ist, sondern unsere Wahrnehmung. So gibt es zum Beispiel keinen stressigen Beruf, es gibt nur Situationen, die wir als stressig erleben. Frage dich, welche Gefühle stecken dahinter? Es sind die von uns erzeugten Gefühle wie z.B. Angst, Überforderung und Ohnmacht, die das Gefühl von Stress auslösen. Diese wiederum haben ihre Ursache in unbewussten Mustern aus der Vergangenheit, die wir durch achtsames Hineinspüren aufdecken und dann umprogrammieren können.

„Rauchen muss man an der Stelle beenden, wo man es begonnen hat“, sagte mir mal jemand. Und das bedeutet nicht mit dem Verstand. Denn keiner hat angefangen zu rauchen, weil der Verstand gesagt hat, dass das gut und wertvoll ist. Einsicht hilft hier also wenig. Rauchen beginnen wir, weil wir uns dadurch besser FÜHLEN – weil wir uns cool und stark fühlen, das Gefühl der Zugehörigkeit empfinden oder das Gefühl der Entspannung. Wenn wir es schaffen, dieses Gefühl mit dem Rauchen zu entkoppeln, können wir ganz einfach aufhören.

Das Gleiche gilt für Change-Prozesse in Unternehmen.

Auch in Change-Prozessen spielen die Gefühle die entscheidende Rolle. Daher ist in Unternehmen bei solchen Projekte ein wesentlicher Erfolgsfaktor die Frage: Was wird getan, um die Mitarbeiter emotional mitzunehmen?

Das gelingt sicher nicht, indem die Notwendigkeit für einen Change-Prozess sowie die Inhalte eines Krisenplans vorgestellt werden und die Mitarbeiter um Verständnis gebeten werden. (Einsicht)

Stattdessen sollten die Führungskräfte zunächst sich selbst fragen, was Menschen dazu bewegt, ihre Komfortzone zu verlassen und sich auf eine Veränderung einzulassen.

Dann gilt es, über den eigenen Schatten springen, sich authentisch und ehrlich vor den Mitarbeitern zu zeigen und Klartext zu reden. Wie das geht, formulierte letztens der Veränderungsexperte Dr. Dieter Legerer sehr schön:

 

  1. Das klare Ansprechen und Anpacken der wahren Ursachen, die den Mitarbeitern ohnehin bekannt sind. Das schafft Glaubwürdigkeit.

 

  1. Das Bekenntnis, dass das Management zu lange zugesehen und Weichen falsch gestellt hat, was nun korrigiert wird. Das schafft Respekt.

 

  1. Die Vermittlung von Tatkraft und Zuversicht anstelle von Angst und Hilflosigkeit, z.B. mit der Erinnerung an in der Vergangenheit überwundene Kristen. Das schafft Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten.

Diese Art des Vorgehens schafft vor allem einen entscheidenden Mehrwert:

Es leistet einen Beitrag für eine gute Beziehung. In einer guten Beziehung ist nicht immer jeden Tag Friede-Freude-Eierkuchen. In einer guten Beziehung wird die Wahrheit ausgesprochen, auch wenn diese manchmal sehr schmerzhaft und unangenehm für die Betroffenen sein kann. Aber das ehrliche und authentische Aussprechen dessen, was nun einmal da ist, schafft das Gefühl von Vertrauen. Das wiederum ist die Grundlage für jede gute Beziehung. Eine solche Beziehung hält nicht nur starke Krisen aus, sondern sie wächst an ihnen.

By |2017-05-31T09:41:19+02:0004/05/2017|Allgemein, Arbeit, Veränderung|0 Comments

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